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	<title>Schokolade-Blog.de &#187; Bachhalm</title>
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		<title>Bachhalm WalnussTonkabohne</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 17:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachhalm]]></category>

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		<description><![CDATA[Tonkabohnen haben diesen reizvollen Touch. Erstens war die Verwendung in Lebensmitteln aufgrund des hohen Cumaringehalts lange Zeit verboten und zweitens werden ihnen HYPNOTISIERENDE, EROTISIERENDE Wirkungen zugeschrieben. Uiii, und ich habe fast die ganze Tafel gegessen!! Bevor ich mich also mit in die Ferne starrenden, weit aufgerissenen Augen lüstern ins Schlafgemach begebe, noch ein ehrliches Loblied [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-864 aligncenter" src="http://www.schokolade-blog.de/files/2009/02/bachhalm-walnuss-tonka.jpg" alt="bachhalm-walnuss-tonka" width="124" height="220" /></p>
<p>Tonkabohnen haben diesen reizvollen Touch. Erstens war die Verwendung in Lebensmitteln aufgrund des hohen Cumaringehalts lange Zeit verboten und zweitens werden ihnen HYPNOTISIERENDE, EROTISIERENDE Wirkungen zugeschrieben.</p>
<p>Uiii, und ich habe fast die ganze Tafel gegessen!! Bevor ich mich also mit in die Ferne starrenden, weit aufgerissenen Augen lüstern ins Schlafgemach begebe, noch ein ehrliches Loblied auf diese sehr gelungene Mischung aus sortenreiner Criollo-Schokolade (54%), karamellisierten Walnüssen und &#8220;natürlichen ätherischen Tonkabohnenauszügen&#8221;:<span id="more-863"></span></p>
<p><strong>Verpackung:</strong></p>
<p>Kaum schmeckt mir die Schokolade, gefällt mir auch die Verpackung gleich viel besser! Der in meinem Fall grün-braune Karton (gibt&#8217;s scheinbar auch in khaki) grüsst mit salzkammergutischem (?) Sissy&amp;Franz Charme vom Regal. Die karamellisierten Walnüsse stehen dem nicht nach und lächeln mich schon verführerisch durch die Sichtscheibe an&#8230;Ich lächle zurück und die gemeinsame Zukunft ist besiegelt. Auch wenn sie im Fall der Walnüsse eine tragisch kurze ist, denn ich kenne keine Gnade&#8230;Schön, altmodisch, aber passend. 7 von 10 Punkten</p>
<p><strong>Geschmack: </strong></p>
<p>Ein intensiver Hauch Tonkaparfüm umfängt mich beim Öffnen und hat spätestens beim letzten Bissen seine Wirkung getan. Das Tonkaaroma ist dem der Vanille sehr ähnlich, vielleicht eine Spur würziger. Aber viel verruchter, mit einer satten Dosis karibischen Sexappeals. Die Walnüsse sind sehr dezent karamellisiert und haben eine perfekte Konsistenz. Der schöne Geschmack der Criollo-Masse ist gut erkennbar, ordnet sich aber pflichtgemäss dem Tonkaaroma unter. 9 von 10 Punkten</p>
<p><strong>Konsistenz:</strong></p>
<p>Der tolle Schmelz war ja schon bei der orangen Bachhalm gut gelungen. Auch hier ist das ein markantes Merkmal, die Conche ist sicherlich ewig lang im Einsatz. Am Beginn bekommt man den Eindruck einer schokoladigen Badezimmerfliese, so kühl, glänzend und solide fühlt sich das an. Aber der Hochgenuss lässt nicht lange auf sich warten. Die Walnüsse haben sogar meine Vorurteile gegenüber bestreuter Schokolade (vorübergehend?) verschwinden lassen und passen hervorragend dazu! 8,5 von 10 Punkten.</p>
<p><strong>Zutaten: </strong>Zu nennen sind 53,8% Kakaomasse, Sojalecithin (wenn&#8217;s sein muss), natürliche Vanille (na also, geht doch!), natürliche, ätherische Tonkabohnenauszüge und damit kein Problem mit der Lebensmittelpolizei, karamellisierte Walnüsse und Walnussöl (gute Idee). Was will man mehr? 9 von 10 Punkten.</p>
<p><strong>Hersteller: </strong></p>
<p>Auch wenn das konservative, altmodische Image von Bachhalm irgendwie nicht in den gegenwärtigen Hype um Qualitätsschokolade passen will, gebührt dem Konditor des Jahres in Österreich doch ein grosser Respekt für seine Verdienste. Ich muss da unbedingt mal vorbeischauen &#8211; meine Neugier, wie man eine derartige Fülle an Produkten mit diesem Qualitätsanspruch herstellt, ist riesig. 8 von 10 Punkten.</p>
<p><strong>Gesamteindruck:</strong></p>
<p>Mich hat die Enttäuschung (siehe Bachhalm Orange) derart gewurmt, dass ich bei nächster Gelegenheit die Walnuss-Tonka kaufen musste, um mein Schokoladen-Universum wieder zurechtzubiegen. Ein Chocolatier, der derart viel positives Echo bekommt, muss doch was können. Und das tut er: 8,5 von 10 karibisch-verruchten Punkten für das schokoladige Viagra-Substitut von Johannes Bachhalm aus Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich).</p>
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		<title>Bachhalm Orange</title>
		<link>http://www.schokolade-blog.de/2009/02/04/bachhalm-orange/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 19:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachhalm]]></category>

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		<description><![CDATA[Hmmm. Hmmmmmmm. Johannes Bachhalm werden ja Unmengen von Lorbeeren vorgeschossen. &#8220;Die beste bestreute Schokolade der Welt&#8221; produziert er, laut fachkundiger Einschätzung des zweifelsfrei wichtigsten Gourmetmagazins Österreichs. Konditor des Jahres ist es auch. Und vor der Fülle der Produkte auf der Website ziehe ich meinen virtuellen Jägerhut mit Gamsbart (das macht man so in der Gegend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-843" src="http://www.schokolade-blog.de/files/2009/02/bachhalm-orange.jpg" alt="bachhalm-orange" width="269" height="358" /></p>
<p>Hmmm. Hmmmmmmm. Johannes Bachhalm werden ja Unmengen von Lorbeeren vorgeschossen. &#8220;Die beste bestreute Schokolade der Welt&#8221; produziert er, laut fachkundiger Einschätzung des zweifelsfrei wichtigsten Gourmetmagazins Österreichs. Konditor des Jahres ist es auch. Und vor der Fülle der Produkte auf der Website ziehe ich meinen virtuellen Jägerhut mit Gamsbart (das macht man so in der Gegend, ich komme auch da her).</p>
<p>Was mich geritten hat, als ich mich just für eine knallorange &#8220;Schokolade&#8221; entschieden habe, die noch dazu auf der Packungs-Rückseite als (ACHTUNG, DAS IST LUSTIG!) &#8220;orangefarbige Zuckerware auf Kakaobutterbasis&#8221; definiert ist, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Es hätte doch auch so spannende Sachen wie &#8220;Walnuss Tonka&#8221; und diverse Grand Crus gegeben&#8230;.Kurz und gut, es war wahrscheinlich <span id="more-841"></span>ein Fehler&#8230;Mein Fehler.</p>
<p><strong>Form: </strong></p>
<p>Einfach &#8220;Old School&#8221;. Weder besonders dünn noch dick noch quadratisch noch irgendwelche Prägungen auf der Tafel. Einfach nix, das einem auffallen würde. Konservativ bis ins Mark und die auf der Packung recht prominent zur Schau gestellte Jahreszahl 1928 mit höchster Authentizität umgesetzt. Ich finde das ein wenig langweilig aber andererseits ist das Gesamtbild stimmig. 6,5 Punkte.</p>
<p><strong>Konsistenz:</strong></p>
<p>Die Schokolade schmilzt einfach toll im Mund, hier kommt der Klasse-Konditor definitiv durch. Aber es gibt keinerlei Anzeichen von sonnengereiften oder sonstigen Orangen. Schade aber auch. 5 Punkte.</p>
<p><strong>Zutaten: </strong></p>
<p>Zu erwähnen sind: Zucker, Sojalecithin, natürliches Aroma (das heisst jetzt nicht, dass das von Orangen stammt!), E160e als Farbstoff und Vanillin. Jetzt mal ehrlich, für grob 6 Euro pro Tafel könnte man sich schon ein wenig mehr anstrengen. 2 von 10 Punkten.</p>
<p><strong>Hersteller:</strong></p>
<p>Bachhalm ist eine Institution in Österreich. Ein Botschafter der Qualitätsschokolade, der schon seit langer Zeit mit Erfolg produziert und in die ganze Welt verkauft. Die Fülle der Produkte (Schokolade ist nur ein kleiner Teil des Portfolios) zeigt auch, dass hier mehr Leidenschaft als kommerzielles Kalkül am Werk ist. Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass ich meine Liebe zu Bachhalm-Produkten noch entdecken werde. Der altmodische Touch ist irgendwie nett, auch wenn ich persönlich in dieser Richtung keinen besonderen Reflex verspüre. 8 von 10 Punkte.</p>
<p><strong>Gesamteindruck:</strong></p>
<p>Diese Schokolade polarisiert &#8211; wie Dieter Bohlen. Entweder man liebt sie oder man kann sie nicht ausstehen. Ich mag übrigens auch Dieter Bohlen nicht. Ich schaue mir aber auch seine Sendungen nicht freiwillig an. Insofern bin ich halt selbst Schuld, dass ich mich für diesen auffälligen Knaller unter den Bachhalm-Schokoladen entschieden habe.</p>
<p>Die &#8220;Orange&#8221; hat sicherlich ihre Fans, so wie sich auch zu Heimspielen von Wattenscheid 09 Leute einfinden. Guter Schmelz, nette Verpackung auf der positiven Seite. Völlig unorangiges Aroma und mit dem Rechenstift ausgewählte Zutaten auf der negativen Seite. Die Ankündigung auf der Packung (Vorderseite), dass es sich hierbei um eine &#8220;Handgeschöpfte Gran Cru Cuvee Edelschokolade&#8221; handelt ist natürlich nicht ernst zu nehmen. 3 von 10 orangenfreien Orangenschokoladepunkten, aber echt nur für &#8220;Spezialisten&#8221;.</p>
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