Wir schreiten weiter im Test der Ritter Sport Olympia und dabei geht es hier auch streng nach Richtlinien de IOC zu, denn die Schokolade muss sich in verschiedenen Disziplinen beweisen.

Wie jeder Olympionik muss auch die Ritter Sport erst einmal in das Stadion einlaufen und dabei auf den ersten Blick ihre beste Seite zeigen. Wir bewerten hier den Look der Schokolade und die Packung der Tafel.

The secret Package of Olympia

The secret Package of Olympia


Den pre-Run haben wir ja schon im ersten Teil des Test gemacht und damit einen Abriss über die Geschichte die der Einführung der Tafel vorangeht gemacht.
Natürlich findet das alte Konzept „quadratisch, praktisch, gut“ wieder Anwendung, so dass man falls das Gehirn schnell Traubenzucker braucht die Tafel einfach in der Mitte knickt und direkt an die Schokoladenstücke rankommt.

Wie die anderen Ritter Sport Tafeln ist auch die Olympia aus 16 Kammern mit allerdings sehr niedrigen Stegen bestehend. Die Steghöhe kommt von der prallen Füllung, da auch wie bei der Ritter Sport Knusperkeks eine gewisse Füllschicht in der der Mitte frei bleiben muss.
Diese Menge wird auch zwischen die Kammern gefüllt um eine grosse Menge der Magerjoghurt-Traubenzucker-Honig Mischung an den Schokoladenfreund zu liefern, richtig so 😉

geöffnete Ritter Sport (leicht geschmolzen)

geöffnete Ritter Sport (leicht geschmolzen)


Die Milchschokolade ist ein bisschen dunkler als vergleichbare Tafeln und einen schönen glänzenden Look. Auf jede Kammer ist wie bei Ritter Sport üblich der Firmenschriftzug gedruckt.

Im „Geschmacksmarathon“ macht die Tafel eine gute Figur und das nicht nur im kalten Zustand.
Die Creme im inneren ist von der Konsistenz etwas fester als die Füllung der Ritter Sport Joghurt und verflüchtigt sich deshalb auch nicht direkt zwischen den Finger wenn es mal etwas heisser wird.
Der erste Biss in eine Kammer beginnt erstmal mit dem schokoladigen und rahmigen Geschmack der Ritter Sport Schokolade auf der Aussenseite.
Die Füllung ist sehr süss und verbindet einen leichten und rahmigen Joghurtgeschmack mit kleinen Honigbits und Nusssplitttern.
Die Splitter sind schön klein, so dass man die festere Joghurtfüllung bei Bedarf gut lutschen kann, aber dennoch knuspern sie gut wenn man darauf beisst.
Zum Knuspereffekt tragen auch die Reisflakes bei welche in der Füllung enthalten sind, manch einer kennt sie schon von der Ritter Sport Knusperflocken.
Hinter der "Fassade"
Die Mischung wird durch den Traubenzucker ergänzt, welchen man in der Konsistenz nicht bemerkt, dafür aber im Geschmack. Wie bei einem Dextro Energy schmeckt den Traubenzucker mit seiner ganz anderen süsse direkt neben dem Honig und der Schokolade durch.
Am Anfang ist das ein bisschen ungewöhnlich, da man nicht viele Schokoladen hat die zwei Arten von Süsse in einer Tafel haben, Kenner die die Olympia noch von früher kennen werden sich aber direkt zu Hause fühlen.

Bei mir ging es direkt beim zweiten Stück los, denn der Geschmack ist bereits beim 2ten Stück ein richtiger Gaumenkitzler und gibt der Schokolade die individuelle Note die Fans wohl so begeistert hat.

Der Traubenzucker hat auch einen weiteren positiven Effekt, er stillt den Heisshunger auf Schokolade und gibt Energie. SO hat man lange etwas von der Schokolade und bekommt einen direkten Boost.

Auch in der Disziplin des Weitsprung schafft die Tafel mit Bravour denn die Zukunft am Markt sieht rosig aus.
Eine Rittersport Schokolade die in eine neue Geschmacksrichtung mit bewährten Zutaten stösst hat lange am Markt gefehlt.
Zuletzt hat Rittersport mit der Serie der Edelbitter Tafeln eine neue Käuferschicht angesprochen.
Der Weg alt bewährtes für den Hauptstamm der Milchschokoladen Fans wieder an den Markt zu bringen erscheint mir sinniger und die Olympia ist eine Tafel die genau dieses Konzept verfolgt.

Zuguterletzt kommt ja eigentlich noch das Hammer werfen, aber da unsere Ritter Sport bereits komplett verputzt ist müssen wir das wohl leider vertagen 😉

Post von: Author | 07-23-2009 | um 15:44
Kategorien: Allgemein

Schokoladige Tags

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