los-ancones.jpgFest nahm ich mir heute morgen vor einen tollen Beitrag für dieses Blog zu schreiben. Schokoladig sollte er sein und vor unvergleichlich schokoladigem Wissen triefen. Ein Paukenschlag der ankündigt „Hier ist Jokerine, Herrin der ungegessenen Schokoladen.“ Nun sitze ich hier seit einer Stunde und habe eine Schreibblockade, oder sollte ich lieber sagen eine Schokoblockade? Nun gut, jeder fängt mal klein an. Am besten stell ich euch meine Lieblingsschokolade vor, das habe ich bei mir zu Hause schon mal geübt:

Das erste Mal traf ich Schokolade von Michel Cluizel vor anderthalb Jahren in Esslingen. Damals war ich auf der Suche nach etwas Neuem, Tollen. Meine alte Schokolade war irgendwie ausgelutscht. Die besondere Aura der Los Ancones stach mir sofort ins Auge, grüne Highlights auf schwarzem Grund. Auch die inneren Werte überzeugten alsbald; samtige Schmelze, olivige und johannisbeerige Noten. Die Zutatenliste war angenehm kurz: Cacao, sucre da canne, beurre de cacao, vanille Bourbon en gousse. Meine französisch Lehrerin hatte völlig vergessen mir beizubringen, dass gousse Schote hieß. Zudem wusste ich vorher nicht, dass es Santo Domingo gibt, geschweige denn, dass ich wusste, dass es die Insel Hispaniola ist. Dort kommt der Cacao dieser Schokolade her, genauergenommen von der Plantage Los Ancones auf der eine Familie seit gut hundert Jahren Cacao anbaut. Ich kaufte eine gute Schokolade UND habe noch was gelernt! Was wollt ihr, mehr? Seit dem begleitet sie mich (also nicht Ein und die Selbe …) und vielleicht auch bald euch.

Mit 67% Cacaogehalt, ist diese Schokolade auch nicht Dunkleschokoladefanatikerns zu emfehlen.

Post von: Jokerine | 08-23-2007 | um 21:42
Kategorien: Michel Cluizel

Schokoladige Tags

Ein Kommentar zu “Ein erster Beitrag von Jokerine, Los Anconnes”

  1. Kakao-O-Meter | Schokolade Blog Says:

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